|
Und während der Boden noch die Reste der zerstampften Weberknechte
Ein Geflecht aus Flügeln, Netzen und zerquetschten Körpern bildet
Und die leichte Brise Wind, die durch mein Fenster all die Fetzen staubt
Büsche tänzeln lässt, kämpfe ich gegen meinen Willen
Und die Pflanzen schrein' nach Hilfe
Und die laute Juli-Sonne presst die Hitze an die Front
Bedrückt die Luft im kargen Raum
Und obwohl gewillt zu ordnen, stark gewillt micht neu zu formen
Rühr ich weiter keinen Finger -warte- harre einfach aus
Fang die Fliegen in der hohlen Hand,
Ein kleiner Fuchs fliegt an die Wand
Sein Farbenspiel ein Lobgesang, Kontrastprogramm zum Todeskampf
Ich hol ein Glas, setz ihn raus,
Füll Trinken nach, und setz mich raus
Such den Kopf ab, suche Inseln, doch das Schwimmen setzt nicht aus
Wenn ich lese zieht mein Blick nach rechts,
Doch die Gedanken ziehn nach links
Ich blinzel kurz, beginne wieder bei mir selbst
Lass die verstaubte Logik schmoren, hier regieren die Emotionen
Ich komme leider nicht vom Fleck, ich hab den Faden wohl verloren
Und ich - gehe an den Rechner, öffne Word, aber
Ich sehe meinen Wunsch schon aufgeschrieben -
Da steht: "Schnee auf Schnee.."
Ich spiele Solitär, lass die Stunden vergehen
Morgen gehst du deiner Wege und ich tanz in der Nähe
Ich nehm ein Blatt Papier, nehm den Kugelschreiber,
Aber sehe die Essenz perfekt formuliert
Ich halte inne - fixier den Augenblick,
Siehst du, Ich tanze
Wenn du lächelst, tanz Ich zu der Musik
Und ich huldige dem Phänomen der Gegenübertragung
Konnte wieder grad so klar kommen,
Brachte wieder meinen Tag rum,
Frag mich, was du wohl grad machst,
Würd gern wissen wie's dir geht,
Würd gerne wissen, ob du gerne wissen würdest wie's mir geht
Blick zurück zum Schnee, merke wie mich das Erinnern schüttelt
Alte Zeiten stehen wie Monolithen,
Kalt und unerbittlich,
Unverückbar, gleich Mangrowenwäldern,
Völlig unenthörbar, irgendwas in mir schlägt aus,
Ein Zittern, dass mich fast verrückt macht
Und die Lücke klafft, mein Hirn sucht fieberhaft das fehlende Wort
Die ungenügenden Synonyme verfehlen das Wort
Ich schlage nach im Textor; schlage nach im Duden, doch da gibts nix
Ich suche "Schnee auf Schnee", aber das gibts nicht
Ich finde zig Begriffe die schon X-mal unterwegs warn'
Und es zeigt sich, dass sich keiner der Begriffe für meine Begriffe eignet
Unbegreiflich, doch es scheint, Ich sitze ganz allein im Boot
Alle Regale hab ich durch, aber erfahre keinen Trost
Und ich - geh an den Rechner, öffne Word, aber
Ich sehe meinen Wunsch schon geschrieben -
Da steht: "Schnee auf Schnee.."
Ich spiele Solitär, lass die Stunden vergehen
Morgen gehst du deiner Wege und ich tanz in der Nähe
Ich nehm ein Blatt Papier, nehm den Kugelschreiber
Aber sehe die Essenz perfekt formuliert
Ich halte inne - fixier den Augenblick,
Siehst du, Ich tanze
Wenn du lächelst, tanz Ich zu der Musik
Und ich - geh an den Rechner, öffne Word, aber
Ich sehe meinen Wunsch schon geschrieben -
Da steht: "Schnee auf Schnee.."
Ich spiele Solitär, lass die Stunden vergehen
Morgen gehst du deine Wege und ich tanz in der Nähe
Ich nehm ein Blatt Papier, nehm den Kugelschreiber
Aber sehe die Essenz perfekt formuliert
Ich halte inne - fixier den Augenblick,
Siehst du, Ich tanze
Wenn du lächelst, tanz Ich zu der Musik
有些话很棒,别人说听起来像诗,我也这么觉得,不过就是真的太难懂了 |
|